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Barfuß leben 2 im VIVOBAREFOOT Flagship Store Köln: Das Best-Of vom zweiten Barfußgipfel

16. September 2016

VIVOBAREFOOT Barfuß Leben 2

Wilhelm Streb und Per-Olof de Marco haben gemeinsam das Event "Barfuß leben 2" im Flagship Store Köln veranstaltet. Eingeladen waren die großen Größen der Barfußszene.

Per-Olof berichtet für uns:

“Das zweite Mal in diesem Jahr haben wir am vergangenen Sonntag so etwas wie eine (noch) kleine Barfußmesse veranstaltet. Wir haben viele in der Barfußszene bekannte, aber auch neue Referenten eingeladen. Das Ziel war es, die zum Teil unterschiedlichen Ansichten dennoch nebeneinander existieren lassen zu können. Wir haben den Wunsch gehabt, das Barfuß-Thema durch mehrere Kanäle anzusprechen. Durch den Kopf, durch das Herz, durch den Bauch, durch die Nase und natürlich durch die Fußsohle. Immer mit dem Hauptziel der Unversehrtheit beim Barfußlaufen.

Das Programm und die Gäste:

Wilhelm Streb, Geschäftsführer des Flagship Stores, begrüßte die Teilnehmer und stand allen den ganzen Tag über mit Rat und Tat zur Seite. Ich führte als Mit-Gastgeber wieder durch das Programm.
Den Anfang machte dann Michèle Schmid, die uns ihre Arbeit am Läufer vorstellte und den Blick nach innen propagierte. Sie hat ihr eigenes Programm ‘RunPlus’ entwickelt, welches Elemente der Alexandertechnik beinhaltet. Weniger korrigieren, mehr loslassen, in seiner Mitte bleiben. Kleine Impulse beim Laufen geben. Stichwort ‘nur ein Flügelschlag’.

Emanuel Bohlander von der Barefoot Academy in Düsseldorf erklärte noch einmal die Funktionsweise des Fußes und die Gangarten des Menschen aus physikalischer, evolutionsbiologischer Sicht. Es ist immer wieder eine spannende Rehabilitation des Fersenganges, der so verpönt in der Barfußszene ist. In diesem Vortrag wurde noch einmal schön dargestellt, was wir in unseren Kursen auch immer wieder erklären. Fersengang und Ballengang sind zwei Seiten einer Medaille. Die Gangart ist kontextsensitiv.

Nun war Pierre Blondiaux an der Reihe, den ich bei der Eröffnung von Release Fitness in Wuppertal kennengelernt habe. Pierre ist ehemaliger Leistungssportler und Ultramarathonläufer.

Er hat uns erklärt, was Stress ist. Dies hat er so humorvoll und eindrucksvoll – was unter anderem an seinem französischen Akzent lag – dargestellt, dass kaum Fragen offen blieben. Pierre gehört mittlerweile zum VIVOBAREFOOT-Team. Nach der Pause wurde es erst mal praktisch. Wir haben Till Sukopp aus Köln eingeladen und darum gebeten, uns Übungen an die Hand zu geben, die unsere Körpermitte stärken und uns auf das Laufen vorbereiten sollen. Er hat uns viele Übungen, insbesondere statische Haltungsübungen mit auf den Weg gegeben. Dies war unglaublich souverän und humorvoll. Hier merkte man sofort, dass man es mit einem Vollprofi zu tun hat.

Leise, sanft und eindringlich war Sabine Schumacher als nächstes an der Reihe. Sie stellte den Ballengang dar. Spätestens hier verließen wir die rein wissenschaftliche Seite. Wir gingen mehr ins Fühlen. Und eins stellte sich für einige heraus: Man wurde ruhiger, entspannter, geerdeter. Sabine beschrieb auch ihre eigene Sandalen-Herstellung und gab den Impuls, dass vielleicht jeder mal seinen eigenen Schuh herstellen sollte.

Christoph Yahaan Hasenstab stellte hochwertige ätherische Öle vor. Wer bis dato dachte, es ginge hierbei nur ums Riechen, wurde schnell eines Besseren gewahr. Die Öle haben vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Sowohl lokal als auch generalisiert. Ätherische Öle gehören zu den ersten therapeutischen Anwendungsmitteln. Sie haben eine lange Geschichte und sind gut erforscht. Schuhe verhindern leider manchmal, dass wir mit den natürlichen ätherischen Ölen in Kontakt kommen. Denn auch Grashalme, die umknicken, setzen ätherische Öle frei, die wir über die Fußsohle aufnehmen können. Was den Einsatz von Barfußschuhen, insbesondere in der Stadt, natürlich nicht obsolet macht.

Nach einer kurzen letzten Pause war Wiktor Baranowski am Start. Der Inhaber von funcfit in Köln brachte uns alle in die tiefe Hocke. Auch er ging sehr souverän ans Werk. Seine freundliche Art machte es leicht, ihm zu folgen. Er ging von Fuß bis Wirbelsäule die Stationen des Körpers durch, welche die tiefe Hocke erschweren können. Dann zeigte er uns einige Übungen, die die tiefe Hocke verbessern können.

Last but not least war Patrick Meinart an der Reihe. Bei ihm ging es um die Verbindung von Sensorik und Motorik. Mit einigen Übungen und einigen Probanden machte er Leistungstests zu Beweglichkeit des oberen und unteren Sprunggelenkes. Mit wenigen Impulsen konnte hier die Beweglichkeit in kürzester Zeit deutlich verbessert werden. Patricks Arbeit erinnert mehr an Zauberei denn an Sport – im positiven Sinne. Es ist immer wieder toll ihn dabei zu haben.

Das Fazit:

Auch wenn es jedes Mal anstrengend und schwierig ist, so ein Event zu organisieren und zu koordinieren, und ich kurz davor gesagt habe ‘das mache ich nie wieder’, so kann ich Barfuß Leben 3 nun kaum noch abwarten.“


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