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Canicross mit Barfußschuhen: Deutsche Meisterin Nina Windhausen berichtet über das Laufen mit ihrem Schlittenhund im Primus Trail Soft Ground

16. März 2017


Canicross laufen mit dem VIVOBAREFOOT Primus Trail Soft Ground

Hallo liebe Leser, mein Name ist Nina Windhausen, ich bin 35 Jahre alt und begeisterte Sportlerin aus dem ländlichen Viersen-Dülken am Niederrhein.

Schon seit meiner Kindheit betreibe ich mit Begeisterung Sport. Lange Jahre habe ich Fußball gespielt und es bis in die 2. Bundesliga geschafft. Da ich schon beim Fußball das schnelle Laufen liebte, begann ich 2010 parallel das ambitionierte Lauftraining für die Mittelstrecke. Sehr schnell hatte ich Erfolg in dieser Sportart mit ersten Siegen bei Volksläufen. Dies motivierte mich, noch intensiver in den Laufsport einzusteigen und ich beendete deshalb meine Fußballkarriere. Erfolgreich nahm ich dann an Meisterschaften auf verschiedenen Distanzen (800 m, 1500 m, 5000 m, 10 km) bis hin zum Halbmarathon teil. Am meisten Spaß machten mir jedoch die Crossläufe über Stock und Stein in der Natur.

VIVOBAREFOOT Canicross
VIVOBAREFOOT Canicross

Dann lernte ich 2012 den Schlittenhundemusher Herbert Thinnes kennen. Er ist in dieser Disziplin einer der erfahrensten Hundeschlittenführer in Deutschland und lebt mit seiner Frau und 20 Schlittenhunden in Glabbach/Nettetal am Niederrhein.

Schlittenhundesport ist nur eine von fünf Zughundesporten. Neben dem Gespannwagenfahren mit bis zu zehn Hunden, gehören dazu Bikejöring mit ein bis zwei Hunden, Dogscooter mit ein bis zwei Hunden, Skijöring und der Canicross, bei dem der Läufer mit dem Hund durch eine flexible Leine verbunden ist und der Hund im Zug vorweg läuft. Der erste Besuch bei Herbert Thinnes infizierte mich sofort mit dem Virus Canicross. Herbert wagte den Versuch und ließ mich mit einem Hund, verbunden durch die flexible Leine, alleine laufen. Der Versuch war ein Erfolg. Der Hund, der sonst nur das Gespann kannte, und ich hatten an diesem Tag außerordentlich viel Spaß zusammen. Das schnellere Tempo, die Teamarbeit zwischen Mensch und Hund - diese Sportart packte mich ab der ersten Minute.

Fortan trainierte ich im Wald und mit Hund. Canicross ist bei unseren europäischen Nachbarn schon lange bekannt, in Deutschland jedoch kennt kaum jemand diesen Hundesport. Das wollten Herbert Thinnes und ich ändern. Wir organisierten mit unserem neu gegründeten Canicross Team NRW ein Rennen in Hinsbeck. Dies war der Beginn vieler weiterer Canicross-Veranstaltungen.


Wir fuhren auch nach England zur Europameisterschaft im Canicross, bei der ich den achten Rang erzielte. Es folgten noch viele weitere Rennen, inklusive Deutscher Meisterschaften. Den Deutschen Meistertitel holte ich erstmals 2012 und konnte den Gewinn der Meisterschaft 2016 wiederholen.
Das bisher schönste und unvergesslichste Erlebnis im Canicross war jedoch die Teilnahme an der „Trophe de Montagne“ in Frankreich. Dies ist das härteste und anspruchsvollste Etappenrennen im Canicross. In 10 Tagen und 11 Rennen geht es über die Französischen Alpen. Das alles erlebte ich mit Wuschi, einer Hündin von Herbert Thinnes, zu der ich eine tiefe Bindung aufbaute, obwohl es nur eine „Leihhündin“ war. Gerade das macht für mich den Sport magisch. Canicross ist ein Sport mit Suchtfaktor, an dem ich mein Herz verloren habe.

2015 zog dann meine erste eigene Hündin bei mir ein. Floppy war schon fünf Jahre alt und hatte mindestens genauso viel Erfahrung im Laufen gesammelt wie ich. Sie stammt aus der Zucht von Heini Winter, einem bekannten Musher (Schlittenhundführer), der den Alpen-Trail ins Leben gerufen hat. Floppy kam als erfahrene Schlittenhündin, die schon drei Alpen-Trails im Gespann gelaufen ist, zu mir.

Seitdem sind wir beide ein unzertrennliches Canicross-Team. Ich liebe es, mit ihr in hoher Geschwindigkeit durch enge Trails hoch und runter zu laufen und dabei die Natur zu genießen.

VIVOBAREFOOT Canicross

Aber was wäre ein Team ohne die richtige Ausstattung??? Floppy hat ihre wertvollen Hundepfoten, die sie schon viele Kilometer getragen hat. Und meine Füße? Ich kann euch sagen, es ist gar nicht so einfach, das richtige Schuhwerk zu finden. Generell bin ich ein Läufer, der möglichst „wenig“ Schuh bevorzugt.
Er darf nicht zu schwer sein, sollte aber auch Grip haben, für guten Halt im Gelände, bei weichem Untergrund oder bei steinigen Passagen. Ich stieß auf den VIVOBAREFOOT Primus Trail Soft Ground Ladies, einen Barfuß-Trailschuh. Aber Canicross und Barfußschuhe, geht das überhaupt, fragte ich mich? Denn im flotten Lauf im Gelände brauche ich auch Halt in den Schuhen.

Ich bekam die Gelegenheit, die Schuhe zu testen.

  • Vivobarefoot Primus Trail Soft Ground Ladies

    Primus Trail Soft Ground Ladies

    140,00 112,00 €

  • VIVOBAREFOOT Canicross

    Die Größe entspricht genau meiner normalen Schuhgröße von Alltagsschuhen, bei mir ist es die Größe 36. Normalerweise nimmt man bei Laufschuhen ein bis anderthalb Größen mehr. Der erste Eindruck war schon mal positiv. Der Schuh ist sehr leicht, er wiegt gerade mal 214 Gramm bei meiner Größe. Das Material ist angenehm weich, die Sohle lässt sich in alle Richtungen biegen. Da ich Rot und Schwarz als Farbkombination besonders gerne mag, ist der Schuh auch optisch ein Hingucker für mich. Das Anziehen ist sehr einfach, eine kleine Schlaufe an der Hacke erleichtert das Hineinschlüpfen. Lästiges Schnüren durch den Schnellverschluss entfällt.

    Voller Neugier mit einem gefühlten Nichts an den Füßen ging es auf meinen Lieblings-Trail im Wald los. Die Gedanken auf den ersten paar Metern waren: „Wow! Habe ich wirklich neue Schuhe an?“ Sie fühlten sich an, als würden sie schon lange zu mir und meinen Füßen gehören. Mit dem Schuh am Fuß empfand ich zudem eine Bewegungsfreiheit, die ich mit anderen Laufschuhen nicht habe. Tatsächlich fühlen sich die Schuhe mit ihrer sockenähnlichen Passform wie eine zweite Haut an.

    VIVOBAREFOOT Canicross

    Nach den ersten Metern Testlauf spannte ich meine Hündin Floppy ein und es ging los, im Zug zu laufen. Ob der Schuh mir den Halt geben kann, den ich beim schnellen Laufen mit Hund auf sehr unebenem Gelände brauche, war ich mehr als gespannt. Ich konnte es kaum glauben, dass ich mit einem Barfußschuh unterwegs war. Keinen einzigen Stein oder ähnliches konnte ich unter meinen Füßen spüren.
    Die Sohle bietet ausreichend Schutz. Die Verstärkung im vorderen Bereich bietet ausreichenden Stoßschutz. Der Sohlenaufbau bietet den nötigen Halt. Auf dem weichen Waldboden hatte ich einen sicheren Tritt, selbst auf aufgeweichten, matschigen Passagen konnte ich mein Tempo halten. Das Versprechen hat der Hersteller eingehalten: der Schuh ist für ein anspruchsvolles, steiles, schlammiges Terrain in der Tat geeignet.
    Am besten aber hat mir an dem Schuh gefallen, dass ich zum ersten Mal beim Canicross durchweg auf dem Vorderfuß laufen konnte.
    Das konnte ich bisher mit keinem anderen Trail-Schuh.

    Fazit: Wie ihr ja gelesen habt, habe ich schon etliche Jahre Lauferfahrung mit zahlreichen Erfolgen hinter mir.
    Etliche Schuhe hatte ich schon an meinen Füßen, aber der VIVOBAREFOOT Primus Trail Soft Ground steht nun oben auf der Liste meiner Wohlfühl-Schuhe inklusive Freiheitsgefühl.


    Noch ein Tipp für Neulinge der Barfußschuh-Laufszene: Gewöhnt Euch langsam an die Schuhe, um Überlastungsverletzungen wegen der anfangs ungewohnten Null-Sprengung zu vermeiden. Die Fuß- und Wadenmuskulatur muss sich erst aufbauen. Steigert langsam die gelaufenen Kilometer.


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