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Ein nasskaltes Abenteuer mit dem Primus Trail - Albrecht Niekau berichtet über den Hermannslauf

4. Mai 2016

Primus Trail Marathon_1


Albrecht Niekau ist nicht nur Leichtathlet und seit vielen Jahren Profi-Barfußläufer, er ist auch Inhaber des VIVOBAREFOOT Concept Stores in Biberach. Für Albi wurde es Zeit für eine neue Herausforderung und für einen neuen Trailschuh: Den Primus Trail. In unserem heutigen Beitrag berichtet Albi über sein abenteuerliches Erlebnis beim Hermannslauf. Die Strecke führt vom Hermannsdenkmal bei Detmold zur Sparrenburg in Bielefeld über die Höhen des Teutoburger Waldes. Der Lauf findet jedes Jahr am letzten Aprilwochenende statt. Die Strecke führt daher auf den ersten Kilometern bergab und danach durch sehr hügeliges und anpruchsvolles Gelände. Insgesamt sind ca. 515 Höhenmeter und ca. 710 m im Gefälle zu absolvieren. Wir wünschen viel Freude beim Lesen und Mitfiebern:

"Das war der Hammer! Wirklich ein Kultereignis, dieser Hermannslauf. Schon zu Beginn war das ein außergewöhnlicher Tag. Es war richtig kalt (3°C), ich hatte mich trotzdem für kurz/kurz entschieden. Als aber die Abgabe des Kleiderbeutels näher kam wurde mir richtig mulmig zumute, schließlich ist es dann noch eine halbe Stunde bis zum Start des Rennens. Zum Glück kam dann aber die Sonne raus, und durch das Warmlaufprogramm wurde mir warm. Zuvor hatte ich mir schon das Hermannsdenkmal angesehen, sehr imposant, sieht man ja auch nicht jeden Tag.Welchen Aufwand man da betreibt! Alle Läufer werden von Bielefeld mit dem Bus zum Hermann nach Detmold gefahren.

Seit 6 Uhr war ich schon auf den Beinen, Frühstück, Startnummer und Chip abholen und eben die Busfahrt nach Detmold. Zum Glück durfte ich mit der Startgruppe A starten. Selbst hier brauchte ich ca. drei Minuten bis es endlich über die Zeitmessmatte ging. Und dann überholen, überholen, erst mal nur bergab, da konnte ich noch richtig fliegen. Mit dem neuen Primus Trail von VIVOBAREFOOT, den ich kurz zuvor erhalten hatte, war das super! Auch die ersten Anstiege konnte ich locker bewältigen. Irgendwann kam dann die Beton-Panzerstraße, da war ich dann zum ersten Mal ein wenig fest, und habe mir selber eingeredet: Locker bleiben, konzentrier' dich auf die Lauftechnik, auf den Flow. Höhe Kilometer 13 und 14 war ich dann richtig gut unterwegs, ich habe mich super gefühlt. Die Primus Trails sind über den Waldboden geflogen! Dummerweise nahm ich das Schild „Unbedingt vor dem Tönsberg trinken“ zu ernst und habe mich am Wasser verschluckt, einfach schwer während des Laufens zu trinken...

Nach dem Berg, bei dem ich tatsächlich schon das erste Mal gehen musste, weil er ein kurzes Stück tierisch steil ist, kam dann Oerlinghausen.


Ich kann mich nicht erinnern, schon einmal so etwas erlebt zu haben, gut das Kopfsteinpflaster ist schon eine Herausforderung, aber die Stimmung war sensationell! Gänsehaut pur!!! Ich bin durch die Straßen geflogen! Die Schuhe geben optimalen Grip, egal ob Waldboden, Pflaster oder Teer. Nach Oerlinghausen auf dem Weg zu Kilometer 20, lief ich dann bergauf gegen eine Wand aus Schnee und Hagel. Das hat mir ziemlich den Stecker gezogen, davon hab' ich mich auch nicht mehr richtig erholt. Danach war alles sehr zäh... Ich bin im Training eben auch nie mehr als 22 Kilometer gelaufen, das habe ich dann sehr bereut! Ich bin eben doch „Leichtathlet“, Geschwindigkeit kein Problem, aber diese langen Kanten sind für mich sehr schwer! Die letzten 10 km sind auch wirklich der Hammer, unterschiedliche Bodenbeläge, Wald, Teer, Pflaster, dann mehrfach diese Stufen. Ich musste ein paar Mal gehen. Mein Körper hat einfach nicht mehr mitgemacht. Bis Oerlinghausen war ich richtig schnell unterwegs, das wird auch die Zeitmessung sagen, aber alles nach Kilometer 20 war für mich heute einfach zu viel. Einzig bei den Bergabpassagen konnte ich brillieren, um dann am nächsten Berg wieder alle Überholten vorbei zu lassen. So ging es wirklich nur noch ums Ankommen. Ich habe versucht, so gut es ging locker zu bleiben, aber noch nicht mal die Super-Zuschauer im Zielbereich konnten mir noch den berühmten Albi-Endspurt entlocken.

Ein unglaublich anstrengendes, herausforderndes Rennen. Im Ziel stand ich erst mal und der nette Mann, der mir die Medaille umhängen wollte, musterte mich zuerst, ob ich wohl nicht gleich aus den Latschen kippe. Ich bin nicht gekippt, sondern habe mich wirklich Zentimeter für Zentimeter an den genial bestückten Verpflegungsständen entlang gefuttert: Apfelstücke, warmer Tee, Orangenviertel, Bananen, sogar Würstchen, oh und nochmal Tee, das tat in dem Moment so gut! Ich habe mich tausend Mal bei den vielen freundlichen Helfern bedankt, das war klasse! So konnte ich einigermaßen aufrecht zur Kleiderausgabe und habe meine warmen Klamotten angezogen. Alles war sehr gut organisiert! Schließlich mussten die Beutel auch von Detmold nach Bielefeld gebracht werden!

Mein Fazit: Ein unvergessliches Erlebnis und: Der Weg ist das Ziel! Drei Monate kontinuierliches Training haben mich wieder sehr fit gemacht. Das Training mit den Barfußschuhen bekommt mir sehr gut! Ich bin lockerer, dehnfähiger denn je, von Zipperlein keine Spur!

Danke an VIVOBAREFOOT für die Schuhe und das T-Shirt! Klasse!!! Mal sehen, welche Herausforderung ich als Nächstes annehme!"


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