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Laufen mit der inneren Mitte: VIVOBAREFOOT-Azubi Elena lernt ChiRunning

15. Mai 2018


Elena ist aktive Läuferin und gleichzeitig Auszubildende zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel bei VIVOBAREFOOT in Freiburg. Vor kurzem hat sie an einem ChiRunning-Kurs teilgenommen. Hier erklärt sie, was diesen Laufstil auszeichnet, was ihn von anderen Stilen unterscheidet und welche Rolle Barfußschuhe dabei spielen.


Ganz ehrlich, ich war etwas skeptisch als ich gefragt wurde, ob ich nicht an einem ChiRunning-Kurs teilnehmen wolle. Aber gleichzeitig war ich auch neugierig. Als begeisterter Läufer, egal ob auf Freizeit- oder Wettkampf-Ebene, kommt man um das Thema der effizientesten Lauftechnik nicht herum.

Schon seit Längerem renne ich mit den Barfußschuhen von Vivobarefoot und bin durch eigene Erfahrung zum einfachen Ballengang und zum Rennen mit Schuhen ohne Dämpfung und Sprengung gekommen. Das Laufen in Barfußschuhen ermöglicht es dem Fuß, sich natürlich zu bewegen und den Untergrund richtig zu spüren. Es stärkt unsere Fußmuskulatur und schränkt das Verletzungsrisiko ein.
Auch ChiRunning verspricht ein verletzungsfreies und noch dazu effektiveres Laufen. Ich bin also gespannt, was es mit dieser vergleichsweise jungen Lauftechnik auf sich hat. Veranstaltet wird der Kurs von Ultra-Marathon-Läufer Bernhard Schittich. Er ist einer der wenigen deutschen ChiRunning Instructors und hat von Denny Dreyer, dem Gründers des ChiRunnings, persönlich gelernt.

ChiRunning: Grundlagen und Praxistest

Der ChiRunning-Kurs beginnt mit einer Einführung in den Laufstil und verschiedenen Übungen. Man kann Bernhard die Begeisterung für seine Sportart deutlich ansehen, was es leicht macht, sich in die Materie einzufinden. Als erstes besprechen wir die Grundlagen des ChiRunning und üben die aufrechte Haltung und das ChiWalking. Hierbei kommt es darauf an, die Füße anzuheben und die Bewegung aus dem "Zentrum" heraus auszuführen. Das Zentrum wird im TaiChi Dantien genannt und spielt eine wichtige Rolle beim ChiRunning.

Nach einer Pause geht es noch mal zurück in den Seminarraum für weitere Übungen zum natürlichen Hüftschwung, Armschwung und zum Einsetzen der Schwerkraft in der Neigung. Anschließend gehen wir nach draußen um "richtig" Chi zu laufen. Wir gehen erstmal gemütlich ein Stück den Schlossberg hinauf und machen einige Übungen zur Lockerung der Gelenke. Dann beginnen wir zu laufen.

Ich merke, dass es schwieriger ist als es aussieht, die richtige Haltung beizubehalten: Der Kopf ist aufgerichtet, die Schultern sind locker, die Arme sind locker angewinkelt und schwingen mit der Hüfte mit, wobei die Hände entspannt eine Faust bilden (man soll es sich so vorstellen, als würde man einen Schmetterling halten). Das Becken ist gerade ausgerichtet und wir konzentrieren uns auf unseren Körperschwerpunkt. Zusätzlich soll ich jetzt auch noch atmen. Ich gebe zu: Das alles gleichzeitig zu koordinieren fällt mir schwerer als gedacht. Aber nach etwas Übungszeit fange ich an, mich zu entspannen und werde locker.

Beim ChiRunning wird viel Wert auf die richtige Laufhaltung gelegt, außerdem auf das Zulassen des natürlichen Hüftschwungs und die Konzentration auf die innere (Körper-) Mitte. Das Laufen wird als kontrolliertes Fallen beschrieben: Je weiter man sich nach vorne neigt, umso schneller wird man. Man nutzt die Schwerkraft als Antrieb und spart so Kraft, die man beim klassischen Laufen aufbringen muss. Der Kurs endet mit einer Videoanalyse unserer Lauftechnik.


ChiRunning vs. PoseRunning

Vielleicht kommt das Ganze einigen bekannt vor, auch wenn sie noch nie etwas von ChiRunning gehört haben: Viele Elemente der TaiChi-Lauftechnik finden sich auch in der Lauftechnik PoseRunning wieder.
Das PoseRunning wurde in den Siebzigern entwickelt und ist, wie der Name schon sagt, eine Technik für die Laufhaltung.

Die Basis-Elemente dieser Laufphilosophie bilden das kontrollierte Nach-vorne-fallen-lassen und das schnelle Wegziehen der Füße unter den Körperschwerpunkt. Diese Bausteine werden mir auch im ChiRunning-Kurs an die Hand gegeben. Außerdem sehen beide Laufstile eine ideale Schrittfrequenz von ca. 180/175 Schritten pro Minute vor.

Die Hauptsache: verletzungsfrei und energiesparend laufen

Es beginnt sich für mich ein Kreis zu schließen: Egal für welche Lauftechnik ich mich entscheide - im Vordergrund steht es, das Verletzungsrisiko zu senken und so effizient und energiesparend wie möglich zu laufen. Ebenso empfiehlt es sich, bei jeder dieser Laufarten Schuhe zu tragen, welche die natürliche Bewegung des Fußes sowie das Spüren des Untergrunds ermöglichen. Schuhe ohne Dämpfung und Sprengung erleichtern eine gerade Ausrichtung des Beckens. Tragen wir Schuhe mit dicken Sohlen oder gar High Heels, kippt unser Becken und blockiert damit die Möglichkeit, Antrieb aus der Schwerkraft zu ziehen.

Egal ob dich nun das ChiRunning, PoseRunning oder einfach das Laufen in Barfußschuhen interessiert, mit Schuhen von VIVOBAREFOOT bist du, meiner Meinung nach, bestens ausgerüstet. Ich selbst laufe am liebsten in Primus Trail Firm Ground, Bernhard trägt zum Kurs Primus Trail Soft Ground. Ich bin sehr froh, an diesem speziellen Laufkurs teilgenommen zu haben, der mir Einblicke in eine neue Lauftechnik ermöglicht hat. Einige Elemente, die ich gelernt habe, wie die natürliche Hüftbewegung, werde ich sicher beim Laufen beibehalten.


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